London
Da war ich also vom 07. bis 11. Mai im wunderschönen London. Und, was soll ich sagen, es war großartig. Nicht nur das Wetter war großartig, auch die Menschen, die Eindrücke, der Straßenverkehr, die Parks, die Tauben, die Sandwiches für umgerechnet 140 Euro.
Ankunft am Samstag. Und das ging ja schon gut los, bevor Schwester und ich überhaupt in Frankfurt angekommen sind. Denn ich musste mir Freitagabend ja unbedingt noch die Zähne aufschlagen. Nun fragt mich bitte nicht, wie ich das gemacht hab. Ich bin so durch die Gegend gefahren, Tasche war noch gar nicht richtig gepackt, ich war irgendwie in Feierlaune und noch gar nicht dazu bereit, endlich nach Hause zu fahren und letzte Vorbereitungen zu treffen… da schlag ich so mit den Zähnen aufeinander und mir bricht eine Ecke aus genau dem Zahn, in den ich mir vor einigen Monaten schon mit Hilfe einer Pizza Diavolo die Füllung rausgehauen hatte. Nur war das diesmal kein kleines Loch mehr, sondern eine komplette Zahnlücke. Sah beinahe interessant aus, hätte man so lassen können, ich war mir nur in dem Schock nicht so sicher, ob das nicht irgendwann im Laufe der nächsten paar Tage anfängt wehzutun. Ich also zum Telefon gegriffen und meine Schwester angerufen. “Julia, ich weiß du schläfst schon, da kann man nichts machen, ich komm jetzt zu dir, zeig dir etwas Schreckliches und du sagst mir ob das schlimm aussieht oder nicht.”
Wir fanden beide, dass das nicht schlimm aussieht aber trotzdem einer Behandlung bedarf. Nachforschungen ergaben dann, wer am nächsten Tag Notdienst hat, kurz im Kopf überschlagen wie viel Zeit ich eigentlich habe, wenn wir um 12 Uhr am Flughafen sein müssen und der Notdienst erst um 10 Uhr anfängt, fantastische Vorraussetzungen, das macht etwa fünfzehn Minuten um zu retten, was da noch gerettet werden kann, hurra.
Am nächsten Morgen um 7 Uhr die Zahnärztin angeklingelt, ihr das Problem geschildert und gefragt, wann ich vorbeikommen kann. Ich durfte dann eine Viertelstunde früher kommen, bekam eine schöne Spritze, fürchtete mich, Zahn wurde repariert, Zahnärztin wünschte mir einen schönen Urlaub und es konnte dann auch endlich losgehen.
Das war die Vorgeschichte, nun in Stichpunkten mein London-Aufenthalt. Und mit Stichpunkten meine ich, dass das jetzt wahrscheinlich eine etwas längere Angelegenheit werden könnte.
Samstag: Ankunft so gegen 14 Uhr Ortszeit, Gepäck abholen, sich erstmal orientieren. Ist aber in Heathrow irgendwie kein allzu großes Problem. Man hat da auch viele indische Freunde, die einem weiterhelfen. Da fragt man sich dann von Infostelle zu Infostelle, wechselt dreimal die Etage, irrt ein bisschen umher, bis man endlich an der Stelle angekommen ist, wo man die Travelcard ausgehändigt bekommt. Von da aus direkt in die U-Bahn, Picadilly Line, bis zur Haltestelle King´s Cross.
Die Vororte von London sind hässlich. Im Prinzip ist die Innenstadt von London hier und da auch ein bisschen hässlich. Trotzdem eine wahnsinnig faszinierende Stadt irgendwie, man merkt das schon recht schnell, ich kann aber nicht erklären wieso. Jedenfalls haben wir dann nochmal ungefähr eine Stunde gebraucht um überhaupt unser Hotel zu finden. Eigentlich ist es nur zehn Minuten von der U-Bahn-Station entfernt, aber wer sich nicht auskennt, dem hilft auch ein Stadtplan erstmal nicht weiter, weil alles irgendwie gleich aussieht, ein paar Straßen im Plan fehlen und man ab und zu nach Hausnummern erst ein bisschen suchen muss. Ein freundlicher Taxifahrer erklärte uns dann den Weg.
Nassgeschwitzte Ankunft im Hotel, ab unter die Dusche, Dusche funktioniert nicht so, wie man es gerne möchte, von den komischen englischen Steckdosen hätte man uns eigentlich auch mal vorher informieren können, scheißegal, die Frisur sitzt sowieso nicht, das Mädchen braucht keinen Fön und kein Glätteisen.
Zwei Minuten vom Hotel entfernt dann auch direkt ein schönes italienisches Restaurant ausfindig gemacht. Wunderbar leckere Pasta gegessen, dazu irgendein englisches Bier, anschließend noch eine kleine Erkundungstour. St. Pancras, einer der Hauptbahnhöfe, ist ein ziemlich eindrucksvolles Gebäude, von innen wie von außen, vor allem wenn in einem der Restaurants ein Kerl mit einer Gitarre sitzt und “Sex on fire” performt. Die ganze Zeit fand ich es übrigens ein bisschen schade, dass ich mir nicht von irgendwem eine richtige Kamera ausgeliehen habe, weil man unmöglich die Schönheit dieser Stadt mit einer blöden Digicam festhalten kann.

Sonntag: Mit Muskelkater aufstehen, weil die Betten so weich sind. Wir probieren spaßeshalber das Frühstück im Hotel, haben ja schließlich dafür bezahlt. Es ist beängstigend schlecht. Es geht mit der U-Bahn Richtung Oxford Street, erste Souvenirs werden gekauft und natürlich auch der klassische “I <3 London”-Pulli für 12 Pfund (Ich in blau, Schwester in weiß). Ich frage die Verkäuferin, wo ich eine Tasse mit dem Gesicht der Queen drauf finde, sie sagt mir, es gäbe jetzt im Moment eigentlich nur “William & Kate”-Tassen, aber die will ich nicht, ich will den Klassiker, ich will eine Queen-Elizabeth-Tasse. Ich kaufe mir ein Haarband mit Gänseblümchen drauf und wir nähern uns dem anderen Ende der Oxford Street, da wo die Primark-Filiale sich befindet.
Primark hat noch nicht geöffnet, aber es stehen schon rund 100 oder 200 Leute, meist Mädels, in Lauerstellung davor. Der Wahnsinn hat nun also ein Gesicht. Oder besser gesagt 200 Gesichter. Die Mädels sehen alle aus als kämen sie aus einer deutschen Kleinstadt wie Frankenberg. Ich versuche so viel Abneigung wie möglich auszustrahlen, als ich ein Foto von ihnen mache. Wir beschließen, nach einem kleinen Imbiss auch mal vorbeizuschauen, wenn die ersten Massen sich mit Hilfe von spontanen Unsinns-Käufen wieder beruhigt haben.
Aber das ist ja vollkommen naiv. Da beruhigt sich ja niemand. Man geht da rein, nimmt sich so eine riesige Tasche, die so groß ist, dass man eine Pandabärenfamilie hineinbetten könnte, und versucht ohne Blessuren da durch zu kommen. Es herrscht ein Verkehr und ein Treiben wie beim Friedrichshäuser Flatrate-Ficken zur besten Stunde und manche Mädchen sind so irrsinnig bescheuert, dass sie einfach Teile unbetrachtet in ihre Tasche legen, einfach, weil sie eben nur 2 Pfund kosten. Ich gehe kopfschüttelnd von Ständer zu Ständer. Am Ende gebe ich 69 Pfund für eine Jeans, einen Cardigan, zwei Tshirts, zwei Paar Schuhe und Klimmbimm (Gürtel, Tasche, Schmuck etc.) aus und es hat sich eigentlich gar nicht gelohnt. Außer dass ich mich jetzt bei der Air Force bewerben kann und denen erzählen kann, dass ich enormem Druck mühelos standhalte, weil ich einst einen eineinhalbstündigen Primark-Besuch überstand, ohne mir danach die Kugel zu geben.
Ganz ehrlich… Guantanamo… mitten in der britischen Zivilisation… Ich tu´s nie wieder. Sunday, bloody sunday.
Von Primark geht es über next und zara zu H&M, wo ich mich nocheinmal um einige Pfund erleichtere. Ich kann nun, es ist etwa 15 Uhr, nicht mehr stehen, geschweige denn laufen, bin jedoch von den Eindrücken dieser Stadt so überwältigt, dass es nicht ganz so grausam ist. Wir beschließen, zurück ins Hotel zu fahren, zu duschen und mit dem Bus in irgendeine Richtung zu fahren, die uns sinnvoll erscheint.
Am frühen Abend geht es dann mit dem Bus zur London Bridge. Vorbei an wunderschönen Gebäuden, klassischen wie modernen, deren Geschichte man gar nicht kennt und auch sofort wieder vergessen würde, weil es einfach zu viel ist. Der Himmel ist bewölkt, aber das Wetter zeigt sich von einer trotzdem sehr zufrieden stellenden Seite. Wir steigen aus und bewundern die Tower Bridge, schießen Fotos und kehren schließlich in einer urigen, langen, dunklen Gasse bei einem Italiener ein um schon wieder Nudeln zu essen und unbekanntes Bier zu trinken. Man hat einfach eine zu große Angst vor der englischen Küche und mit Pasta oder Lasagne kann man wirklich nichts falsch machen.

Es geht über die Tower Bridge, ab in den nächsten Bus, vorbei am Trafalgar Square in Richtung Picadilly Circus. Leider ist es noch gar nicht richtig dunkel, deswegen ist dieser sonst so eindrucksvolle Platz, der auf so vielen Postkarten als Motiv herhalten muss, an diesem Abend eher gewöhnlich.
Ein verkleideter Bär fasst meiner Schwester an die Brust, ich mache ein Foto davon, jammere ein bisschen rum, weil sie einfach kein Musical mit mir besuchen will, wir laufen durch Chinatown und ich weiß genau, ich muss nochmal dahin, egal mit wem, und mich von Lokal zu Lokal fressen und saufen, auch auf die Gefahr hin, dass ich aus Versehen einen Hundewelpen oder Wellensittich verspeise. Njam.
Montag: Der Beginn eines wunderschönen Tages. Zeit, um ein paar Klassiker abzuarbeiten. Doch zunächst stille ich meinen ungebrochenen Hunger mit Sandwich. An jeder Straßenecke gibt es Menschen, die einem für ein paar Pfund leckere Brote schmieren. Es ist einfach nur wunderbar. Wir steigen an der Station Westminster aus und stehen direkt vor dem Palace of Westminster/Houses of Parliament und Big Ben. Ich glaub dieses Gebäude ist das eindrucksvollste, was ich je gesehen habe. Vom Wasser aus, wenn man da steht und ein Dudelsackspieler noch dazu Musik macht und die Sonne scheint… der Wahnsinn. An London Eye und London Aquarium, die sich direkt auf der anderen Seite der Themse befinden, sind wir nur vorbei gelaufen, auf der Suche nach einem Geldautomaten. Schwester hat Höhenangst (Hallo? Was sie da alles verpasst!!!) und alleine wollte ich nicht mit dem Teil fahren.

Zurück im Park die Reste des Sandwich verspeist (Irgendwann mach ich mal eine kulinarische Fresstour durch alle europäischen Städte. Ich werd immer nur dasselbe essen. Scheißegal. Theoretisch könnte die ganze Zeit ein Personal Assistant neben mir herlaufen und mir kleine Häppchen anreichen, es wäre ein Traum. Dazu ein kühles Bier und das Glück ist perfekt). Vorbei an Westminster Abbey (die wollten als Eintritt 16 Pfund haben. Ob ihr euch wohl schonmal an den Kopf gepackt habt? Keine Kirche der Welt ist so geil, dass ich dafür so viel Geld bezahle) ging es Richtung Buckingham Palace. Im St. James Park gibt es viele lebensgefährliche Tauben, die man an der ein oder anderen Stelle auch füttern darf. Ich mache “gurr gurr”-Geräusche und stelle fest, dass eine Kugel Eis umgerechnet rund tausend Euro kostet. Mache mir Gedanken über den Lebensstandard in London.

Buckingham Palace ist langweilig. Also wirklich großartig, aber halt langweilig. Ihr versteht schon. Das kann man sich mal angucken, aber dagegen ist eine Fahrt mit der U-Bahn deutlich spannender. Apropos U-Bahn, mit der geht es dann von der Victoria Station aus Richtung Norden. Camden Market. Hier erlebe ich die vielleicht schönsten Stunden der Reise. Nicht nur weil der Chicken Burrito und das Bier so wunderbar schmeckt. Nein, es ist dort einfach wunderbar. Man betritt einen Laden und kommt zweieinhalb Stunden später wieder raus, hat tausende schöne Sachen gesehen, die Menschen sind alle zufrieden und gut gelaunt, die Preise sind menschenfreundlich, ich will da nochmal hin. Immer wenn mir jetzt jemand erzählt, dass er drei Tage lang in den Heide-Park-Soltau fährt oder eine 4-Tage-Ballermann-Tour macht, werde ich anfangen zu weinen und zu mir sagen, dass ich möglicherweise stattdessen in den nächsten Jahren eine Woche lang durch Camden laufen werde.
Ein südländischer Verkäufer, der uns Kleider andrehen will, fragt uns ob wir aus Spanien oder Italien kommen. Ich sage ihm, dass wir blond sind, german nazis, er erwiedert, dass wir etwas südländisches im Gesicht haben, er gaukelt mir Liebe vor, ich kaufe ihm ein Kleid ab, das mir später gar nicht mehr gefällt und besser zu einem Tuch oder den Unterrock der Königin umfunktioniert werden sollte. Verdammte Scheiße. So ein Arschloch!!!!!

Ich will unbedingt noch Highgate Cemetery sehen, aber es ist schon zu spät und ich muss dieses für mich klare Highlight auf den nächsten London-Besuch verschieben. Zurück in und um King´s Cross tun mir meine Füße so unglaublich weh, dass mir schwindelig ist vor Schmerzen. Ich bin nun 300 Kilometer gelaufen und trotz sehr guter gesundheitlicher Verfassung am Ende meiner Fortbewegungskräfte. Im Hotel lasse ich Wasser über meine Füße laufen und alles ist wieder gut.
Besser wird es unter anderem als mir im Big Chill House, das nur 5 Minuten von unserem Hotel entfernt ist, auffällt, dass es doch viele gutaussehende Engländer gibt. Baumfäller-Typen. Bärte. Flanellhemden. Lässig sitzende Jeans. Männer mit großen, schmalen Händen und melancholischem Blick. Die gerade von der Baustelle kommen und nach den zwölf Bier noch zu einer Dichterlesung gehen. Versteht ihr? Versteht ihr mich? Typen mit der perfekten Nicht-Frisur.
Dennoch: sich betrinken ist in London gar nicht so leicht. 200 Euro für ein Bier. Ach. Dafür schmeckt die Pizza später umso besser. Hab ich schon erwähnt, wie unheimlich wichtig mir die Nahrungsaufnahme ist? Dass ich lieber 8 Stunden lang essen als schlafen würde, wenn mein Körper das mitmachen würde? Ich muss übrigens nochmal ins Big Chill House. Erwähnte ich die lässigen Typen? Da kann man auch frühstücken. Ich muss so schnell wie möglich wieder noch London. Ich brauche Geld. Wer leiht mir Geld?!
Dienstag: Wir irren ein bisschen durch Notting Hill. Bin enttäuscht, dass uns Hugh Grant nicht über den Weg läuft. Erblicke einen Buchladen mit vielen vielen wunderschönen Büchern, die ich gerne alle gekauft hätte. Kaufe mir dann schließlich nur Chuck Palahniuks “Survivor”, ein Buch über Bill Hicks und zwei Comics (Spider Man und Silver Surfer), um sagen zu können, dass ich zwei Original Comichefte aus einem urigen Buchladen aus Notting Hill habe. Davon ab bin ich aber wirklich Fan vom Silver Surfer.

Mit dem Bus geht´s dann Richtung Victoria Station und weiter mit der U-Bahn zur St. Paul´s Station, es begegnen uns viele geschäftige Banker mit Stecker im Ohr, die alle schwitzen in ihren Anzügen, wir schauen kurz bei Topshop vorbei, kaufen aber nichts, gucken uns die St. Pauls Cathedral von außen an (Ich bin nicht hochgestiegen, wird mal nachgeholt, denke ich) und gehen dann über die Millenium Bridge in Richtung Modern Tate. Das ist dieses Umsonst-Museum, das alle so gut finden. Ich fand irgendwie den Laden unten, in dem man viele schöne Bücher, die alle irgendwas mit Kunst, Malerei, Pinselschwingerei etc. zu tun haben, irgendwie spannender als die Ausstellungen an sich. Da waren auch viele geplagte Schulklassen mit vielen magersüchtigen englischen Mädchen, die ebenso unwissend durch die Räume schlichen. Vielleicht war ich auch einfach nur müde. Beim nächsten Mal nehm ich mir jedenfalls 500 Pfund mit, die ich nur für Bücher ausgebe. Wer von euch leiht mir denn nun das Geld?!
Danach setzt die Müdigkeit ein und wir beschließen, jetzt in irgendeinen Bus zu steigen und irgendwohin zu fahren. Das Ziel ist Camberwell im Süden von London, danach steigen wir um um wieder nach Norden zu fahren und in der Old Street in Shoreditch Döner zu essen, der jedoch kein richtiger Döner ist, sondern irgendein Brot und daneben ein bisschen Fleisch und Salat. Gibt es in London richtigen Döner, so wie wir ihn kennen? Falls nicht, sollte mal jemand dort einführen, die Londoner freuen sich bestimmt darüber.
Am Mittwoch ist nicht mehr viel passiert, weil wir vom Hotel aus um 12 Uhr direkt zum Flughafen gefahren sind. Ausgerechnet an dem Tag fing es auch wieder an zu regnen, wir hatten also richtig Glück mit dem Wetter in diesen vier Tagen. Mein Fazit? Ich bin froh, unheimlich viel gesehen zu haben. Ich habe tatsächlich so viel gesehen und bin so viel gelaufen, dass wenig Zeit für das eigentliche “Erleben” blieb und das schöne daran ist, dass ich London definitiv noch einige Male einen Besuch abstatten werde, mich dann dort schon ein kleines bisschen auskenne und einiges schon gesehen hab. Dass ich nie verkatert aufgewacht bin, war das beste, was mir passieren konnte. Ich bin nämlich ein Mensch, der dann gerne bis 17 Uhr im Bett liegen bleibt, versucht die Sprache neu zu erlernen, kurz aufsteht und lustlos in eine Pizza beißt und dann wieder zurück ins Bett geht. Stell dir vor du bist in London und verschläfst den ganzen Tag oder sitzt mit einem riesen Schädel in der U-Bahn.
Es war perfekt so und ich will sobald wie möglich wieder hin und dann weniger sehen, dafür mehr erleben. Ich spreche hier von Lebensmittelvergiftungen, unverständlichen Stand-up-Comedians, Nahtoterfahrungen, Diebstählen und solchen Sachen. Und bitte entschuldigt, dass in dem Bericht hier so viele Zeitsprünge sind. Die korrigier ich aber jetzt nicht, die müsst ihr akzeptieren.
Also… London 2012… wer kommt mit? Lasst uns anfangen zu sparen, dann wird das ganz groß werden. 6-Bett-Zimmer und es kann losgehen.
Im Herbst geht´s für drei Tage nach Paris. (Hat mein Schatz mir zum Valentinstag geschenkt. Oder nee, warte mal, ich glaub, da hab ich jetzt was verwechselt. Der hat mir ja zum Valentinstag das vietnamesische, 1,43 m große Dienstmädchen und die Abenteuersafari durch Südafrika geschenkt. Tschuldigung, bin übermüdet, ignoriert es einfach, erwähnte ich schon wie unglaublich schlecht es mir gestern ging? Das ist der Nachsuff.) Da freu ich mich auch schon drauf. Völlig andere Stadt. Und es gibt dort Essen. Hach. Und Männer.
